Notebook – Netbook – Wahnsinn?
In jedem dritten Haushalt soll laut aktuellen Pressebreichten ein Notebook stehen. Nur in meinem nicht – da steht ein einfacher stationärer Desktop-PC. Oftmals musste ich mir schon die Geschichten anhören, dass mein Desktop-Rechner dem Vernehmen nach einem startenden Düsenjet gleichen würde.
Gut ich gebe es unverblümt zu, die neueste Technik habe ich nun wirklich nicht mehr unter meinem Schreibtisch stehen. 2 Jahre alt ist das neueste Teil, eine 250GB große Festplatte die ihren Weg in mein Gehäuse fand als meine 30 GB bestehend aus zwei 10GB bzw. 20GB großen HDDs mir ein Dual-Boot-System mit Windows und Linux nicht mehr ermöglichten.
Oftmals spiele ich seitdem mit dem Gedanken an eine Neuanschaffung. Man spricht von Netbooks. Netbooks. Netbooks. Schöne kleine, hochmoderne Kraftdinger. Sie passen zwar nicht mehr ganz in die Jackentasche sind aber platzsparend in der Umhängetasche oder dem Aktenkoffer mitzuführen und wiegen dabei meistens knapp unter einem Kilo. Netbooks finde ich schlicht und einfach für die Reise genial und geeignet! Für mal eben in Sitzungen, Meetings oder ähnlichem Dinge protokollieren, wo wieder mal kein analoger Stift nebst zugehörigem chlorfrei-gebleichtem 80g-Papier in der Nähe scheint, ist das Netbook ideal. Aber für einen Desktop-Ersatz dann eben doch nicht brauchbar genug. Zu kleiner Bildschirm für längere Arbeitszeit und für hochauflösende Filme eben nur in der Bahn oder im Auto auf dem Weg in den Urlaub tauglich.
Nachdem also das Netbook für einen Neuanfang in der digitalen Zeitrechnung meines Schreibtisches aus dem Rennen fällt, freunde ich mich immer weiter mit dem Gedanken an, mir doch lieber ein Notebook zu kaufen. Das Netbook kann dann als Spielzeug später folgen.
Also auf zum Notebookkauf!













Ich würde eher zum Dritthaushalt tendieren, da ist statistisch das Notebook schon mit dabei
Aber auch nur ein Notebook, den Haushalt muss man immer noch selber machen