Onlinefestplatten – sicherer Platz für meine Daten

20. März 2009 3 Kommentare

In Zeiten wo mehr und mehr Terabytefestplatten rasenden Absatz finden, gleichzeitig die Internetverbindungen in Deutschland immer besser ausgebaut werden…

So oder ähnlich wollte ich eigentlich mit meinem neuen Blogpost anfangen. Seit Tagen lese ich mich in die Materie ein, nutze wua.la und dropbox – Rapidshare und klassische FTPs.
Ein in letzter Zeit sehr aktiver Bereich des Internets. Vermehrt treten neue Unternehmen hervor und werben manchmal sogar mit dezentralem Speicherplatz im Netz. PC Zeitschriften  beschäftigen sich gerne mit diesem Phänomen und stellen einige der Dienste vor. Einfach mal auf gängigen Magazin-Seiten suchen. Ich beschränke mich daher auf die Systeme, die ich nutze, bzw. genutzt habe. Alle Dienste habe ich einer längeren Testphase unterzogen und dabei

wua.la – 4h online-Zeit pro Tag ermöglicht eigene Speichererweiterung.

Wunderwerke der Technik kann man auf einer kostenlosen Basis natürlich nie erwarten, denn ausfallsicherer Speicherplatz kostet einfach Geld. Ausfallsicherheit der Server beim Provider vorzuhalten verbrennt verschlingt Geld. Hier macht sich wua.la an die Lösung mit einer P2P-bedingten Speicherlösung. Wer eine bestimmte Zeit online ist, kann zusätzlich zu dem Freikontingent Speicherplatz verdienen, in dem er lokalen Speicherplatz für andere wua.la-Benutzer im peer-to-peer-Netzwerk freigibt. Die Inhalte sind dann zweifach verschlüsselt. Weder wua.la noch der Benutzer auf dessen PC die Daten vorgehalten werden können diese einsehen oder Inhalte auslesen. Wua.la hat vor einiger Zeit wohl auch einen Online-Zugriff ermöglicht. Dieses habe ich aber nie getestet. Als ich dies mitbekam war ich jedoch schon zur Dropbox umgeschwenkt. Die Speichererweiterung bei Wua.la richtet sich nach einem Schlüssel aus Onlinezeit und freigegebenem Speicherplatz. Alternativ kauft man Speicher hinzu. Wie jetzt gemeldet wurde ist LaCie bei wua.la eingestiegen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, bald neue Anwendungsmöglichkeiten dieser Software zu sehen.

Dropbox – lokale Ordner gemeinsam nutzen

Dropbox ist ein Dienst der laut dem Entwickler-Blog aus einer Not entstanden ist. Der Entwickler hatte es satt, nicht auf seine Daten zugreifen zu können, wenn er seinen USB-Stick vergessen hatte. Er wollte eine Lösung haben, die Daten mit den angeschlossenen Rechnern abgleichen kann. Es können Ordner mit Freunden “geteilt” werden. Hierfür bedarf es nur der Freigabe an einen anderen Nutzer. Die Einbindung in das lokale Dateisystem ermöglicht es, die gemeinsam genutzten Ordner aus allen Programmen aufzurufen und so beispielsweise stets einen aktuellen Stand der Dokumente. Der Dienst ist einfach zu bedienen und gleicht sich im Hintergrund ab. Kleine Statusmeldungen weisen auf neue oder veränderte Dateien in den Ordnern hin. Wer gerne mit Freunden Urlaubsfotos tauscht oder eben die Rezepte-Datenbank in der Excel-Datei mit mehreren Leuten teilen möchte für den ist Dropbox gut geeignet.  Auch im professionelleren Bereich. wo Dateien auf dem PC im Büro mit dem PC zu Hause und an anderen Firmenstandorten synchronisiert werden sollen und eben nicht ein extra Server diese Aufgaben übernehmen soll eignet sich diese Software, natürlich in begrenztem Maße, auch. Speichererweiterungen bei dropbox kosten 100 $ im jahr für 100 GB, zahlt man monatlich kostet es 10$ für 100 GB.

Rapidshare – die Downloadmaschine mit bedingtem Nutzen

Rapidshare, ein Dienst um Daten im Internet beliebigen Personen zum Download anzubieten. Ein Dienst dem ein unterschiedlicher Ruf vorauseilt. Sind die Aktivitäten nun legal und nicht. Die bloße Möglichkeit illegale Inhalte zu hinterlegen kann hierbei das Maß der Dinge nicht sein. Bei Rapidshare lädt man Dateien auf deren Server und bekommt eine URL generiert, die man an Freunde und Bekannte weitergeben kann. Nach einer Zeitspanne von ca. 90 Tagen in denen die Datei nicht mehr heruntergeladen wurde, wird sie automatisch vom System entfernt. Alternativ kann der Erzeuger der Datei diese auch selbständig wieder entfernen. Ich habe diesen Dienst während einer Asienreise gerne genutzt. Ich konnte dort Fotos hochladen und musste nur noch einen Link in Emails weitergeben. Genug Vertrauen in den Dienst ermöglicht es sogar die kompletten Urlaubsfotos dort abzulegen und die Speicherkarte wieder zu leeren. Manko und Geschäftsfeld des Unternehmes ist der maximale Download pro Tag pro IP von 100MB. Als Premium-Kunde mit monatlicher Laufzeit greifen, je nach tarif unterschiedliche Vorteile. Meistens unterscheiden sich diese in dem enthaltenen Download-Traffic. Daher für Leute die eben nicht ständig ihren Router neustarten wollen bei größeren Dateien nicht sinnvoll nutzbar.

FTP – der klassische Weg

FTP-Server waren seit den Zeiten der Brotkästen und Mailboxen immer der Weg um Daten für mehrere Personen bereitzustellen. Die Möglichkeiten auf FTP-Server zuzugreifen sind selbst im einfachen Explorer unter Windows eingebunden und wer eine Internetseite sein Eigen nennt, spielt diese Seite in wahrscheinlich 98% der Fälle auch dort per FTP-Transfer auf.
Jedoch schwingt bei Wort FTP und Server aber auch immer ein gewisser Grad an Technikbegriffen und damit eine distanzierend wirkende Atmosphäre mit, mit denen eben nicht jeder etwas anzufangen weiß.  Dabei ist es mittlerweile auch unter einfachsten Bedingungn möglich auf FTP-Speicher als verbundenes Laufwerk lokal zuzugreifen oder zumindest in einer so konfortablen Art, dass mir die Scheu vor diesem Protokoll manchmal sonderbar erscheint. Hier bietet sich dann der Einsatz von portabler FTP-Software an um in einem ähnlichen Szenario wie bei der Dropbox daten gemeinsam zu nutzen oder dezentral nutzen zu können.

Ich frage mich, während ich diese Zeilen tippe wo entweder der Vorteil der Online-Festplatten oder zumindest das Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem FTP-Server liegt. Ich nehme an, dass viele Ihren Speicherplatz bei den unterschiedlichsten Providern eher als Internetseite sehen und verstehen als ihn mit FTP-Tools wie beispielsweise filezilla zum Transfer von Daten zu nutzen. Worin aber sonst steckt der Sinn bei den immer größer werdenden Hostingpaketen. Kaum sind diese noch unter 300MB zu bekommen, vielerorts zu erschwinglichen Preisen sogar schon mit deutlich größerem Platzangebot ab 1GB.

Datensicherheit – nur das eigene Backup bringt endgültige Sicherheit

Zum Punkt der Datensicherheit haben viele Anbieter viele Antworten. Alle sagen natürlich, dass die Daten sicher gespeichert sind. Bei vielen der kostenlosen Dienste muss man sich aber dennoch, oder gerade auf Grundlage der kostenfreien Nutzbarkeit die Frage stellen, ob Datenausfälle vorkommen können und wichtig wichtig! Welche Auswirkungen bedeuten Speicherausfälle für das System. Existieren Backups der Daten?
Hierbei hat in meinen Augen wua.la mit der P2P-Technik einen guten Vorteil. 1 Kopie bei wua.la auf den Servern und mehrere verteilt bei vielen Nutzern. Der Community-Gedanke als Festplatte.

Mein Favorit ist und bleibt jedoch der klassische FTP-Server.

Ich vertraue meinem Hostinganbieter, daher vertraue ich ihm auch meine Daten an.

BeBo.commt und Jaiku geht (fast)

16. März 2009 Keine Kommentare

Und noch eins! Endlich! Man fragt sich nur, wie das Alleinstellungsmerkmal für 22 Millionen User für ein soziales Netzwerk wie BeBo.com aussieht. Bebo.com selber schreibt dazu

man habe das soziale Netzwerken auf eine neue Stufe gestellt

Nun sind also nach den Polen die Deutschen sowie andere europäische Länder auf der Expansionsliste des Unternehmens, das AOL jüngst für 850 Millionen Dollar gekauft hat. Damit reiht sich Bebo.com ein in die lange Liste anglophoner Dienste die weiterhin versuchen dem beständigen Platzhirschen studiVz/meinVz einen guten Teil seiner aktiven Nutzerschar abzujagen.

Im Erscheinugsbild ist Bebo aufgemacht wie ein Blog. Zweispaltigkeit auf vielen Seiten und endlose Scrollbalken sprechen eine offensichtliche Sprache. Die Möglichkeiten der User sich die Profilseiten selbst gestalten zu können kennen wir auch von MySpace, Twitter und…. nun ehrlich fallen mir dazu keine weiteren ein. Aber bei Bebo scheinen die Möglichkeiten nicht so exzessiv zu sein.

Ein weiterer Socialdienst der Microblogger-Gemeinde Google’s Jaiku streicht die Segel. Aber nicht endgültig denn er veröffentlicht seine Quellen, nun als JaikuEngine. Begibt sich nun von Google in den Schoß der Google App Engine und wird “ehrenamtlich” von Google-Mitarbeitern, wie aber auch der Netzgemeinde gepflegt.

Quelle: Golem.de und bebo.com sowie heise.de

Hund nach dem Baden/ Dog after bath

13. März 2009 3 Kommentare

Hab bei den Stadthunden einem Onlineportal für Hunde und Hundehalter dieses schicke Bild gefunden:

A now clean Dog

A now clean Dog

Hat mal wer nen Föhn?

Notebook – Netbook – Wahnsinn?

11. März 2009 2 Kommentare

In jedem dritten Haushalt soll laut aktuellen Pressebreichten ein Notebook stehen. Nur in meinem nicht – da steht ein einfacher stationärer Desktop-PC. Oftmals musste ich mir schon die Geschichten anhören, dass mein Desktop-Rechner dem Vernehmen nach einem startenden Düsenjet gleichen würde. Da ich aber weiß, dass ich den Midi-Tower auf zwei aufgerollten Geschirrhandtüchern schwingungsmindernd gelagert habe, verhinder verminder ich doch sicherlich Schwingungen des Gehäuses. Und zur Not lehne mein Fuß dagegen, das beruhigt  Gut die Lüfter brüllen um die Wette aber es gibt doch ligx.com oder last.fm.

Gut ich gebe es unverblümt zu, die neueste Technik habe ich nun wirklich nicht mehr unter meinem Schreibtisch stehen. 2 Jahre alt ist  das neueste Teil, eine 250GB große Festplatte die ihren Weg in mein Gehäuse fand als meine 30 GB bestehend aus zwei 10GB bzw. 20GB großen HDDs mir ein Dual-Boot-System mit Windows und Linux nicht mehr ermöglichten.

Oftmals spiele ich seitdem mit dem Gedanken an eine Neuanschaffung. Man spricht von Netbooks. Netbooks. Netbooks. Schöne kleine, hochmoderne Kraftdinger. Sie passen zwar nicht mehr ganz in die Jackentasche sind aber platzsparend  in der Umhängetasche oder dem Aktenkoffer mitzuführen und wiegen dabei meistens knapp unter einem Kilo. Netbooks finde ich schlicht und einfach für die Reise genial und geeignet! Für mal eben in Sitzungen, Meetings oder ähnlichem Dinge protokollieren, wo wieder mal kein analoger Stift nebst zugehörigem chlorfrei-gebleichtem 80g-Papier in der Nähe scheint, ist das Netbook ideal. Aber für einen Desktop-Ersatz dann eben doch nicht brauchbar genug. Zu kleiner Bildschirm für längere Arbeitszeit und für hochauflösende Filme eben nur in der Bahn oder im Auto auf dem Weg in den Urlaub tauglich.

Nachdem also das Netbook für einen Neuanfang in der digitalen Zeitrechnung meines Schreibtisches aus dem Rennen fällt, freunde ich mich immer weiter mit dem Gedanken an, mir doch lieber ein Notebook zu kaufen. Das Netbook kann dann als Spielzeug später folgen.

Also auf zum Notebookkauf!

Tape im Sport – Risiken der Verletzung verringern

23. Februar 2009 Keine Kommentare

Unterschiedliche Sportarten bergen natürlich auch unterschiedliche Verletzungsrisiken.
Gerade im Breitensport sind die Bänderdehnung und die Sprunggelenksverletzung häufige Verletzungen.

Mir als Hobby-Fussballer stellt sich immer die Frage, wie ich bei nahezu jedem Wetter meinem Sport nachgehen kann. Man hört und liest es in den Medien immer wieder. Fussballspieler haben oftmals Knieverletzungen. Aber sieht man im Fernsehen Spieler mit Bandagen oder einem Tapeverband spielen, wie es bei Alt-Herren-Mannschaften ab und zu sehen ist? Nein, natürlich nicht. Die moderne Sportmedizin spritzt die Schmerzen einfach weg. Dies kann man sich selber mit Rücksicht auf den eigenen Geldbeutel natürlich meistens nicht leisten. Aber wieso auch, es gibt doch, wenn man den Schönheitsaspekt, den ich den Fussballern auch eher unterstelle als die Spritzen, die Möglichkeiten sich mit Bandagen zumindest etwas zu stützen. Dies alles natürlich auf Kosten des Bewegungsradius. Aber wer gesund und einigermaßen sicher Sport treiben möchte, sollte gerade als Freizeitsportler sich niemals zu schade sein

Sportmed24 - M1 - Full Banner 468 x 60

KategorienAlles und Nichts, Werbung Tags:

Viel Neues bringt der Februar

12. Februar 2009 Keine Kommentare

Des Kaisers neue Kleider ist ein moralisches Märchen, das wohl jedem Kind in Deutschland bekannt ist. Heute habe ich mich dazu entschlossen dem Blog ein neues Look & Feel zu verpassen. Das WordPress-Theme Stardust war mir auf Dauer immer schwerer vorgekommen. Ich hoffe der technisch klare Stil des bekannten Themes iNove bringt mehr Übersicht auf die Seiten.

Auch habe ich mit der Frage beschäftigt, warum ich die Artikel auf der Startseite wirklich in vollem Umfang darstellen soll. Ich finde das wirkt dann gerade bei längeren Postings wie eine Texttapete. Und Tapeten haben im Netz nichts verloren. Ab einer gewissen Länge des Beitrages werde ich ab jetzt die Anzeige auf der Startseite mit einem weiter Link versehen.

KategorienKreativ Tags:
Rss Feed Tweeter button Facebook button Technorati button Reddit button Myspace button Linkedin button Webonews button Delicious button Digg button Flickr button Stumbleupon button Newsvine button Youtube button