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Artikel Tagged ‘Blogkritik’

Geld verdienen mit Blogs – Ab wann stopft ihr eure Blogs mit Werbung voll?

21. Dezember 2008 12 Kommentare

Hochwertige USB-Gadgets zu Weihnachten werden sicherlich wieder der Renner. Es gibt mittlerweile nicht nur bei dem bekannten Versandhandel mit 5 prägnanten Buchstaben eine riesige Auswahl, sondern auch bei einem netten Unternehmen das mit Geek und Gadgets handelt.

So oder ähnlich liest man es mittlerweile in auf vielen Blogs. Nun erscheint es jedoch klar zu sein hier handelt es sich natürlich um Werbung, wenn auch in diesem Fall um zunächst unbezahlte, natürlich auf Provisionsbasis, aber darauf lasse ich es nun auch ankommen. Es gibt jedoch nicht viele Blogs die so offen mit dem Thema Geld verdienen im Internet hausieren gehen wie geldkrieg.de.

Leider Aus gutem Grund wird der Blog geldkrieg.de nun jedoch geschlossen. Familie geht eben vor! Betrachtet man sich die hoch gesteckten Ziele, die dieser Blog sich vorgab, 1000$ pro Monat in 365 Tagen, erkennt man schnell die kühne Behauptung. Sie erscheint irgendwie und auch vielleicht inspiriert durch diverse “so einfach wurde ich (fast) Millionär”-Geschichten die das Geek- und Nerdvolk ab und zu an die Oberfläche eines Hypes spült führt.

Diverse Hypes haben es bewiesen: verkaufe 1-Million Pixel, Tausche rote Büroklammer gegen ein Haus, Blogs.

Wie stellt man sich jedoch dem Thema Geld verdienen mit Blogs? Wie bauen die vielen Blogger ihre Seiten sinnvoll auf. Ist es jedesmal ein Webmaster im Einzelkämpfer-Dasein? Steht etwa eine komplette Agentur hinter einem Blog und betreibt diesen quasi nebenher. So oder so. Wenn man also für sich selber den Anspruch hat Geld mit seinem Blog verdienen zu können wollen. Muss eben Werbung her.

Dynamische Werbung wie Google Adwords einbinden oder Affiliate-Banner diverser Produkte auf dem Blog verteilen? Oder lieber doch direkt eine eigene Werbeflächenvermarktung betreiben? Fragen über Fragen die sich Blogger stellen. Hoffe ich zumindest! Der Blogger an sich ist ja ein mündiges Wesen wie durch Reichweitenhypes immer wieder beeindruckend dargestellt.

Analytisch herangehend muss man folgendes feststellen: Geld verdienen mit Blogs ist nicht einfach ohne Konzept. Warum führe ich dies nochmals auf, nun die Werbeformen lassen sich sehr einfach aus dem Blogformat ableiten. Der Blogger bietet ja mit seinen Beiträgen die Oberfläche für die Werbung. Die thematische Ausrichtung bestimmt wiederum den Besucherstrom. Ein Teufelskreis.

Wenn man über Werbung nachdenkt und sich auf anderen Blogs zu diesem Thema umsieht, fällt einem etwas auf. Viele Blogs haben feste Werbeformen in den Randspalten positioniert. Wie es sich geschickt natürlich viereckig. Ist ja klar. Ist ja Hype.

Wann stellt ihr welche Form von Werbung in eure Blogs?
Plant ihr von Anfang an mit Werbung oder erst, wenn der Blog eine ernst zu nehmende Reichweite erreicht hat?

Blog-Content auch für Menschen. Ein Sommermärchen!

7. August 2008 Keine Kommentare

Nun ist es mir auch passiert, ich hatte einen Ansturm von Yigg.de Besuchern. Und womit fragt man sich? Ich mag es gar nicht zugeben. Mit altem Content den ich in meinen Emails gefunden habe. Aber das macht nichts, solange es einen gewissen Zahn der Zeit, den Hype, den Boom oder wie man es auch immer nennen mag bedient.

Abzusehen ist so etwas jedoch nicht. Wie ich schon über das Sommerloch anführte kommt es immer wieder zu solchen kurzen unkoordinierten, viralen Aktionen wie der no-Follow – Bewegung. Die der Suchmaschine Google jetzt zeigen möchte, dass man nicht nur Spam-Links auf seinen Seiten vorhält, sondern durchaus auch sinnvollen Content! Sinnvolle Links, die sogar Leser ansprechen können, die keine Suchmaschinen sind, sondern menschliche Wesen. Keine Bots die auf der Suche nach Pings oder Trackbacks fremde Blogs durchsuchen.

Content, gemacht für Menschen. Das klingt in Zeiten der gesteigerten Olympia-Kritiken auf Grund technischer Beschränkungen der Informationsfreiheit fast nebensächlich. Aber auch wir haben ein Anrecht auf sinnvoll aufbereitete Informationen. Informationen die eben nicht keyword-optimiert, sondern sinnoptimiert wurden. Die oftmals wünschenswerte inhaltliche Ausgewogenheit so mancher Blogeinträge lässt in vielen Nachbarblätternseiten zu wünschen übrig. Liegt es an der SEO-Vernarrtheit. Liegt es an dem Verlangen einer guten yigg/digg/reddit Platzierung. Diese hatte ich heute, zumindest bei yigg.de. Aber ist es denn möglich gute Platzierungen zu planen? Ist es sinnvoll über Sex, Drogen oder Suchmaschinenoptimierung zu schreiben, nur um sich in den Verzeichnissen durch neue Erkenntnisse oder reißerische Artikel nach oben zu schlafen schreiben.

Ich schreibe daher: Mehr Content für den Menschen. Wir können mehr als nur Captcha-Bilder erkennen!

Auf die Entwicklung der semantischen Suche die es uns endlich ermöglichen wird, für uns optimierte Internetseiten zu entwickeln.

Nachtrag:

Ein Link: aus gegebenem Anlass

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